
Nikos Valsamakis
"Wassermann", 2004
Öl auf Leinwand, 150 x 140 cm |
| |

Nikos Valsamakis
ohne Titel (Stuhl), 2005
Öl auf Leinwand, 150 x 85 cm |
| |
| |
 |
Nikos Valsamakis "Kyung-hwa", 2005
Öl auf Leinwand, 155 x 170 cm |
|
Der 1973 in Athen geborene Nikos Valsamakis hat von 1993 – 1999 Malerei an der
Akademie der Schönen Künste in seiner Heimatstadt studiert. Im Jahr 2000 kommt er
nach Deutschland und beginnt ein zweijähriges Aufbaustudium bei Professor Werner
Büttner an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.
Nikos Valsamakis Bilder beeindrucken durch den ungewöhnlich dichten Farbauftrag. In
unzählbaren
dünnen Pinselstrichen wird eine fein strukturierte, dichte Farbmasse
auf der Leinwand aufgebaut.
Die Bilder haben eine starke Farbigkeit mit zum Teil
ungeheurer Leuchtkraft.
Die aktuellen Arbeiten ("Epigramm") von 2008/2009 zeigen Formationen von Strichlagen,
die Bilder erzeugen, die zwischen Flächigkeit und Raumtiefe hin- und herpendeln. Gewebe-
artige Strukturen lassen an Wandteppiche und spätantike Bodenornamente erinnern. Hier
sind die Pinsellagen in Mikro- und Makrostruktur verwebt, formen Farbkkörper starker Präsenz.
Die älteren Arbeiten von Nikos Valsamakis haben auch eine figurative Ebene. Der Künstler
zeigt Menschen in üppigen Gärten, Einzelfiguren und Familien in Interieurs.
Geschichten
werden erzählt, Situationen wie in Film Stills festgehalten. Die Gruppen
scheinen
in ihrer lauten Bewegung erstarrt zu sein. Rückenansichten von Einzelfiguren
strahlen Stille
aus. In den Interieurs ist die Zeit wie eingefroren.
Die intensive Malerei von Nikos Valsamakis erzeugt eine Präsenz der Bilder, der sich
der Betrachter
nicht entziehen kann.
Die Gebirgslandschaften werden zu Farbmeeren,
in denen man unendliche Entdeckungstouren durch Mikro- und Makrostrukturen
machen kann.
Die Arbeit von Nikos Valsamakis wurde 2005 gefördert durch ein Arbeitsstipendium
der Freien und Hansestadt Hamburg.
|
|